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Ein Tag ohne Pflege in Deutschland: Der Tag rückt näher!

06.02.12
Der Bundesverband Pflegemanagement warnt: Die 2,9%-ige Lohnsteigerung und Einmalzahlung bei den Ärzten in kommunalen Krankenhäusern führt zu weiterem Stellenabbau in der Pflege und gefährdet die Sicherheit der Patienten.

Die Tarifeinigung für Klinikärzte sieht eine Lohnsteigerung von 2,9% und eine Einmalzahlung in Höhe von 440,00 Euro für jeden Arzt an kommunalen Krankenhäusern vor. „Diese Tarifsteigerungen bei den Ärzten bedeuten einen weiteren Stellenabbau in den Kliniken, vorzugsweise bei der Pflege“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Peter Bechtel die Ergebnisse der Verhandlungen. Bechtel unterstreicht damit die Warnung des neuen DKG-Präsidenten Alfred Dänzer. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert die Politik seit Mitte Januar diesen Jahres dazu auf, eine finanzielle Soforthilfe in Höhe von einer halben Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen, um diese Tarifeinigung überhaupt finanzieren zu können.
„Es zeichnet sich klar ab, dass die jetzt zu erwartende einseitige Steigerung im Gehaltsgefüge einer Berufsgruppe zu Lasten anderer geht – mal wieder schwerpunktmäßig in der Pflege. Anscheinend gehen die Tarifpartner Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber weiterhin davon aus, dass die Pflege in den Kliniken eine große und beliebige Masse ist, die einfach beschnitten werden kann, wenn es finanziell eng für die Kliniken wird“, so Bechtel weiter.
Dabei breitet sich der bereits bestehende Mangel an professionell Pflegenden in allen Bereichen des Gesundheitswesens weiter aus. Bedingt durch den Stellenabbau der vergangenen Jahre und die rasante Zunahme an hochbetagten und multimorbiden Patienten haben sich Arbeitsbedingungen für die Pflege rapide verschlechtert. In der Konsequenz kehren immer mehr Pflegende ihrer Profession den Rücken. Bereits heute müssen immer wieder ganze Stationen oder Teile davon geschlossen werden, weil nicht mehr ausreichend Pflegepersonal zur Verfügung steht. Warnsignale, die dennoch scheinbar nicht gesehen werden.
„Das Ende der Fahnenstange ist längst erreicht. Und die Zitrone Pflege ist ausgequetscht bis zum letzten Tropfen. Es kommt nichts mehr raus. Die Zeit ist reif, dass sich die beruflich Pflegenden in Deutschland organisieren und gemeinsam die berechtigten Forderungen und Anliegen nicht nur artikulieren, sondern auch mit dem entsprechenden Nachdruck durchsetzen“, erklärt Bechtel.
Bechtel erläutert weiter, dass ein weiterer Abbau von Pflegekräften die Sicherheit der Patienten gefährdet. Dies müsse durch die Berufsgruppe in der breiten Öffentlichkeit unmissverständlich und dringlich klar gemacht werden.
„Das vom Bundesgesundheitsministerium proklamierte Jahr der Pflege 2011, das der Profession Pflege überhaupt nichts gebracht hat, findet 2012 mit dem angekündigten weiteren Stellenabbau eine unrühmliche Fortsetzung. Nicht mit uns, heißt dazu die ganz klare Ansage!“, so Bechtel abschließend.

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